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Konzeption Chemie im Kontext Kritik an CHiK und die Konzeption “didaktische Integration”
Konzeption CHiK
Ausgehend von den Ergebnissen der Lehr- und Lernforschung
- der Selbstkonstruktion des Wissens durch jede Schülerin/jeden Schüler (Konstruktivismus): jeder lernt individuell,
- der Situierung des Lernens: man lernt nur in Kontexten,
- der Authentizität situierten Wissens: was ich wirklich in Kontexten gelernt habe habe ich auch begriffen, kann es behalten und anwenden,
und basierend auf dem Salters Advanced Chemistry Project wird ein neues Chemie – Curicculum entwickelt. Dieses nimmt jetzt schon deutlichen Einfluss auf die EPAs (Einheitliche Prüfungsanforderungen zum Abitur) und Richtlinien und Lehrpläne einzelner Bundesländer (z.B. Bremen). Das Projekt wird von den Universitäten Kiel (IPN), Dortmund (Prof. Ralle) und Saarbrücken und seit kurzem auch Oldenburg (Prof. Ilka Parchmann) intensiv entwickelt und begleitet und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.
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Chemieunterricht nach ChiK basiert auf den drei Pfeilern
- Kontextorientierung: abgegrenzte Themen aus der Lebenswelt der SchülerInnen, die tragfähig für die Vermittlung chemischer Inhalte sind (Bsp.: Ester – natürlich fruchtig: Herstellung und Verwendung von Aromastoffen)
- Vernetzung zu Basiskonzepten: die erworbenen Fachinhalte werden durch Basiskonzepte verknüpft. Die wichtigsten Basiskonzepte sind
- Stoff-Teilchen
- Struktur-Eigenschaftsbeziehungen
- Donator-Akzeptor
- Energie und Entropie
- Chemisches Gleichgewicht
- Methodenvielfalt in der Unterrichtsgestaltung: Jede ChiK-Unterrrichtseinheit ist stets in vier Pasen eingeteilt:
- Begegnungsphase: Einstieg, Motivation, SchülerInnenfragen, Anknüpfung
- Neugier- und Planungsphase: Strukturierung der Unterrichtsreihe durch SchülerInnenfragen und Arbeitsplanung
- Erarbeitungsphase: möglichst eigenständige und selbstorganisierte Arbeit
- Vernetzungs- und Vertiefungsphase: Vertiefung chemischer Inhalte, Aufbau der Basiskonzepte
Weitere Informationen sind auf der Homepage des Projektes unter www.chik.de abzurufen, zu einer ausführlicheren Darstellung der Konzeption http://www.chik.de/101.0.html
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Kritik an CHiK und die Konzeption “Didaktische Integration”
Prof. M. Tausch (Universität Duisburg) ist einer der profiliertesten Kritiker des Ansatzes “Chemie im Kontext”, sein Ansatz “Didaktische Integration” ist unter anderem durch die beiden einzigen bisher erhältlichen Schulbüchern zum neuen Lehrplan SII NRW bekannt.
M. W. Tausch, M. von Wachtendonk, R. Buric, P. Krollmann, W. Schmitz, I. Schulze, H. Wambach: CHEMIE 2000+, Lehrbuch für die gymnasiale Oberstufe, Band 1, C. C. Buchner, Bamberg 2001
M. W. Tausch, M. von Wachtendonk, C. Bohrmann, P. Krollmann, W. Schmitz, H. Wambach: CHEMIE 2000+, Lehrbuch für die gymnasiale Oberstufe, Band 2, C. C. Buchner, Bamberg 2003
Unter http://www.theochem.uni-duisburg.de/DC/material/chonline/didaint01.htm finden sich die Grundlagen zu dieser Kritik an CHiK, dort können auch einige interessante Artikel zu diesem Thema als pdf-Dateien heruntergeladen werden.
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